Output Arcade 2.0 – Jetzt mit Synthesizer Funktionen

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In der neuen Generation von Arcade gibt es eine umfassende visuelle Überarbeitung und einige neue coole Features. Größte Neuheit sind die Note Kits. Dabei handelt es sich um Sample-Instrumente, die sich vollständig chromatisch und polyphon spielen lassen. Die anschlagdynamischen Kits wurden multi-gesampelt und sind auf bis zu 88 Tasten verteilt. So können nun eigene Akkorde und Melodien eingespielt werden. Quellen lassen sich mischen und individuell anpassen. Dadurch wird das Plugin um einiges flexibler und komplexer – jedoch weiterhin sehr intuitiv.

Jede Note-Kit-Seite hat die neue Note-Kit-Tastatur und die in vier Reiter aufgeteilte Tweak-Seite:

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Auf der Layer-Seite können bis zu drei Layer zusammengestellt, getunt und gefiltert werden. Die Filter-Sektion besteht aus einem HPF oder LPF mit 12 oder 24 dB Flankensteilheit und jeweils einem Regler für Resonanz, Follow und Drive. Zudem stehen verschiedene Hüllkurven zur Verfügung. Sowohl für die Amp Envelope als auch für Filter und Pitch Envelope kann der Sound über eine ADSR-Hüllkurve geformt werden. Auch ist eine Verstärkersektion pro Layer integriert. Mit dem Marker lässt sich der Startpunkt einer Quelle festlegen. Unter “Erweitert” sind weitere Sounddesign-Möglichkeiten versteckt. Hier lassen sich Glide und Velocity-Empfindlichkeit neben der Color (Klangfarbe eines Sounds) einstellen. Mit “Flutter” wird die Rate der Tonhöhenmodulation vorgegeben. Menge und wie schnell es zu modulieren beginnt, wird mit “Amount” und “Fade In” bestimmt. Um einen Sound zu füllen, können über “Voices” Stimmen hinzugefügt werden. Für z.B. Streicher oder Pads eignet sich der Legato-Mode, um einen sanfteren Spielstil zu aktivieren. Über X-Fade wird die Geschwindigkeit und der Charakter eingestellt.

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Die Mixer-Seite zeigt die drei Layer mit jeweils drei FX-Insert-Slots, einem Panning- und einem Volume-Regler. Zwei Send-FX lassen sich zumischen. Diese können mit bis zu zwei Insert-Effekten belegt werden und haben ebenfalls einen Regler für Panning und Volume. Zusätzlich gibt es auf der rechten Seite einen Master-Channel mit vier möglichen Insert-Effekten. Optional werden ein LP/HP und Kompressor nachgeschaltet. 

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Die Modulationsseite bietet einige Möglichkeiten, um noch mehr Bewegung in den Sound zu bekommen. So stehen ein LFO mit 7 verschiedenen Wellenformen und Temposync zur Verfügung. Der LFO kan mit Attack, Phase, Polarity und einem Chaos-Regler angepasst werden. Der eingebaute Sequencer arbeitet mit bis zu 32 Steps, die in der Länge eingestellt werden können. Retrigger, Invert und Randomize legen das Verhalten des Sequencers fest. Insgesamt gibt es vier Loop-Modi im Stepsequencer: In normaler Schleife wird die Sequenz ganz normal geloopt; in der Pendelschleife läuft die Sequenz rückwärts, sobald sie das Ende erreicht hat. Bei Reverse wird der Loop durchgehend rückwärts abgespielt, während sie im vierten Modus zufällig abgespielt wird. Weitere nützliche Features wie eine ASHDR-Hüllkurve oder ein Custom LFO, in dem eigene LFO-Kurven eingezeichnet werden können, sind integriert. 

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Jedes Note Kit vier eigene Makros. Diese lassen sich über die Makro-Seite bearbeiten und zuweisen. Dabei können jedem Makro-Regler mehrere Parameter gleichzeitig zugeordnet werden. Die Intensität eines Parameters lässt sich über den entsprechenden Schieberegler einstellen.

Arcade 2.0 ist ab sofort im Abo für 10€/Monat erhältlich.

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